NBA

The King is raus – wer wird Champion?

LeBron James





Steve Nash Pirate




Fotos: NBAE Photos

Play Offs NBA & Euroleague & BBL

NBA Play Offs 2010


LeBron James did what legends do. After his Cavaliers got smoked on their home court by the Celtics in Game 2, with talk turning more toward his injured elbow and odds starting to swing in Boston’s favor in the eyes of some, LeBron set the record straight in last night’s Game 3. Boston never had a chance in front of their home crowd: LeBron outscored the Celtics by himself in the first quarter (21-17), on his way to a 38-point, 8-rebound, 7-assist effort while handing the Celtics their worst home playoff loss ever, a 29-point beating … Think about that.

(DIME May 7, 2010)

Die Entwicklung der Phoenix Suns ist die Cinderella-Story der NBA (neben den Geschichten der Thunder, Bucks und Grizzlies).
Vor der Saison von der Experten-Riege noch als Wackelkandidat für das Erreichen der Playoffs ausgemacht, hat sich die Mannschaft von Alvin Gentry mittlerweile zu einem soliden bis starken Team entwickelt, das in Kürze die Conference-Finals erreichen könnte.

(NBA Blog 07.05.10)

Das Ende der Loyalität?
Am Morgen nach dem erneuten Playoff-Aus der Dallas Mavericks ist nichts mehr wie es einmal war. Nach zwölf Jahren im Mavs-Jersey könnte Dirk Nowitzkis Zeit in Dallas zu Ende gehen. Steht sein Abschied bevor?
Als nach 48 Minuten Hoffnung und Bangen im AT&T Center zu San Antonio der Buzzer erklingt und 18.500 Zuschauer den Sensationssieg der Spurs in der ersten Runde der Playoffs 2010 feiern, bleibt Dirk Nowitzki nichts anderes übrig, als seinen Konkurrenten zu gratulieren.
Wieder einmal gingen er und seine Dallas Mavericks mit der optimalen Ausgangssituation eines zweiten Platzes in der Conference, dem Heimvorteil im Rücken und großen Erwartungen in eine Postseason und abermals stürzten alle Pläne, alle Erwartungen und Träume letztendlich doch nur wieder wie ein Kartenhaus in sich zusammen.

(crossover online 30.04.10)

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Euroleague Final Four 2010

Euroleague Final Four 2010 Paris

Euroleague Final Four Paris 2010

With one game left to play in its Euroleague season, Olympiacos has only to face the same old enemy that has dogged their exceptional 2009-10 season. No, BiE’s not talking about Barcelona here or even home-country rivals Panathinaikos, but rather a flu bug.

Olympiacos coach Panagiotis Giannakis today stated that, “After the game with Partizan, [Milos] Teodosic was suffering from a stomach flu. We hope that he is able to play and help us tomorrow.”
(Ball In Europe May 8, 2010)

>> Euroleague Final Four 2010

BBL Play Offs 2010

BBL Play Offs 2010

>> BBL Livescores

Ach ja, nachträglich Herzlichen Glückwunsch BG Göttingen zur gewonnenen EuroChallenge – selbstredend auch für unseren vorzeitigen Klassenerhalt durch den BG-Sieg in Düsseldorf:

Eurocup Finals & NBA Play Offs 2010

Eurocup Finals 2010 Vitoria

Heute abend gilt es für den deutschen Vereinsbasketball, zum ersten Mal tritt ein DBB-Club in den Eurocup-Finals an: Alba Berlin misst sich in der ehemaligen Viehmarkthalle der Fernando Buesa Arena in der baskisch autonomen Hauptstadt Vitoria aka Gasteiz mit den regionalen Helden von Bizkaia Bilbao (20:45 Uhr). Das erste Halbfinale bestreiten Valencia und Panellinios (18:00 Uhr). Eurosport 2 übertragt alle Spiele live, RBB Inforadio live und RBB Fernsehen das evtl. Finale mit Alba am Sonntag um 21:00 Uhr (Spiel um Platz 3 18:15). Außerdem senden das spanische ETB1 und das ukrainische TET, möglicherweise per Stream zu empfangen.
Alle Augen sind gerichtet auf Julius Jenkins und seine Hauptstädter, wenn sie auf MVP Marko Banic und die baskischen Newcomer (gegründet 2000, seit 2008 im Eurocup) treffen. Hitzige Atmosphäre und spannender Basketball ist garantiert.
Man darf auch gespannt sein, wieviele Berliner Fans trotz Eyjafjallajökull’s Vulkanaschenwolken (word) über Europas Flughäfen ihre Tickets zwischen 75 und 130 € nutzen können. Ein Bus sei unterwegs. Gute Reise und viel Erfolg!

Fernando Buesa Arena Vitoria

Bulls v Cavs lautet das erste Match (21:00 Uhr) der NBA Play Offs 2010. In den letzten Spielen Kanadas einziges Team der Raptors abgefangen, hofft ganz Chicago auf die Sensation gegen den klaren Champion-Favoriten um King James, Z & Shaq Attaq.
Bucks v Hawks (23:30)
Celtics v Heat (01:00)
Nuggets v Jazz (04:30)
Am Sonntag/Montag dann:
Lakers v Thunder
Magic v Bobcats
Trotz Platz 2 im Westen müssen die Nowitzki’s Mavs gleich gegen die Texas-Rivalen der Spurs ran.
Suns v Blazers

NBA Play Offs 2010

March Madness – Final Four – April 5

NCAA Final Four 2010

Die NBA pendelt allmählich in die Playoffs, da können sich die längst qualifizierten Champions Lakers (54-21, West 1) 47 Punkte und 9 Turnover von Kobe gegen Thunder – die statt der Rockets oder Hornets dabei sind – erlauben und die Ex-Champions Celtics (47-27, East 4) eine blamable Heimniederlage gegen die Nieten der Nets. Die werden Allerletzter im Osten, mit 10-65 am Negativrekord der Sixers vorbeigeschrammt, während die Cavs mit King James und Shaq Attack bei 60-16 und einer 34-4 Heimmacht schon als Champion-Nachfolger gelten, zum ersten Mal in ihrer Geschichte. In zwei Wochen endet die Regular Season, die Standings verraten mögliche Erstrundenpartien und Wegprognosen.
Statt Playoff heißt es in der NCAA K.O. oder im Volksmund „March Madness“. Nicht nur die Stimmung bei College-Spielen ist viel besser, wenn die Studierenden hinter den Körben ihre Teams kreativ und fanatisch anfeuern. Spannung ist garantiert vor dem hüpfenden Highlight aller 65 Uni-Teams und ihren möglichen zukünftigen NBA-Stars: das Final Four am NCAA-Hauptsitz Indianapolis. Das riesige Lucas Oil Stadium der NFL-Colts – in diesem Jahr überraschend nur Super-Bowl-Vize gegen die New Orleans Saints – wird dieses Turnier hosten. Die Halbfinals am Ostersamstag und das Finale am Ostermontag vor 71300 Fans, schon die Trainings sahen an die 45000. Basketball Crazy Indiana.

msu v butler
duke v wvu

Wer wird Nachfolger der North Carolina Tar Heels?
Kansas sind die großen Verlierer 2010. Die hohen Favoriten Kansas Jayhawks wurden schon in der ersten Runde von den Northern Iowa Panthers gefressen, die Kansas State Wildcats erwischte es im West-Finale gegen die Butler Bulldogs. Die Local Underdogs, nur 6 Meilen vom Finalort im durch den Kultfilm Hoosiers bekannten legendären Hinkle Fieldhouse beheimatet, spielen ab 00:00 Uhr unserer Zeit gegen die auch an Nummer 5 gesetzten Vorjahres-Vize Michigan State Spartans (1979 und 2000 NCAA-Champions) um den ersten Finalplatz. Die gewannen das Midwest Final knapp per Freiwurf zum 70-69 gegen die Tennessee Volunteers und sind zum 6. Mal in 12 Jahren dabei.
Gegen 03:00 Uhr in der Nacht dann werden sich die notorischen Duke Blue Devils von der 606 Meilen entfernten Ostküste (NCAA-Champions 1991, 1992, 2001 aus 15 Final Fours) – zugleich die letzte Generalprobe von Dream Team Coach Mike Krzyzewski vor der WM 2010 in der Türkei – mit den West Virginia Mountaineers messen, die seit einem halben Jahrhundert (1959) die erste Final Four-Teilnahme feiern. Im East Final wurden die 7maligen Champions – nur UCLA gewann mit 11 Titeln mehr – und Publikumsmagnet (im Schnitt 22239 Fans) Kentucky Wildcats gezähmt.
Es könnte also historisch werden im ersten Finalturnier, das in einem sonst viel populäreren Football-Stadion stattfindet. Gut für den Basketball, immer noch dritte Sportart nach Pille und Puck in den Staaten.
In den Halbfinals werden harte Rebound Battles erwartet mit den einen oder anderen Dreierserien, Monsterblocks und Slam Dunks. Ansonsten viel Taktik auf höchstem Jugendbasketball-Niveau, frisch und hungrig noch ohne Millionengehälter. Im Finale wäre ein Devils-Sieg normal – die landesweiten College-Fans würden es den Bulldogs gönnen. Mag das Motto auch „The Road Ends Here“ lauten, der Weg mancher Studentenspieler könnte in die NBA führen, oder nach Europa und in die BBL…

Mehr auf der NCAA-Homepage – natürlich mit Spielen in voller Länge, hier direkt im Stream. Oder Hintergrundberichte bei CBS Sports und Indystar.

NCAA Final Four Indianapolis

Daisy, D.C., Dirk und DSF

Snow Daisy & Donald

Leise rieselt der Schnee und das in ganz Europa, wo das Schneetief Daisy weniger Chaos als in den Vorhersagen gebracht hat. Hagen meldet Rodel gut, wollen wir hoffen, daß die morgige Auswärtsfahrt nach Oldenburg nicht so eisheilig wird wie an Silvester, wo der Norden wirklich kaum zugänglich blieb. Das Hallenheft „Gametime“ deckt die Partien gegen uns, den Euroleague-Champion Panathinaikos Athen und BG (neu!) Göttingen ab. Ob es beim amtierenden Meister – sang- und klanglos aus der Euroleague ausgeschieden – in der Rundglasarena hinterm Hauptbahnhof außer Schneeballschlachten und Papierfliegern was zu holen gibt, wird der Live-Ticker zeigen. Berlin hat als Titelfavorit gestern in Trier mit halbem Einsatz den Stiefel runtergespielt und Oldenburg als Meister eine weiße Heimweste. Für Phoenix entweder eine Lehrstunde wie in Artland oder W4 und der Lohn eines neuen Teams unter MHJ und unserem starken Centertrio. Unsere Freak-Flügel Pryor und Fleetwood haben vor keinem Gegner Angst und ein Chase Griffin hat schon beim bisher einzigen Auswärtssieg in Giessen einen Lauf gezeigt. Und: wir sind nicht Tabellenletzter!!! Revanche für das 66:67 von 1860 gegen OTB. Wir gewinnen die Schneeballschlacht mit +3.
Für die tapferen Phoenix-Fans vor dem Besuch der wohl besten Fans Europas trotzdem Zeit zum Feiern, wie immer. Alle (Sieges-) Hungrigen sollten die arenanahen griechischen Restaurants Thassos (Bremer Heerstr. 110) oder Delphi (Cloppenburger Str. 24) aufsuchen: dort gibt’s einen speziellen „Panathinaikos-Teller“ zum Vorfreudepreis von 7,90 Euro. Auswärtssieg-Ouzo inklusive. Guten Appetit und sichere An- und Abreise!

Nach verhinderten Terrorakten in US-Flugzeugen schockiert die NBA in der Hauptstadt. Die „Waffenspielchen“ der nun echten Null Gilbert Arenas von den Washington Wizards, früher bekannt als Bullets, verschärfen die Krise des Letzten in der Southeast (10-20-Bilanz) nach dem Tod des langjährigen Owners Pollin. „Exklusiv“ sickerte ein interner Vorfall vom Heiligabend (!) erst als Neujahrsgossip um 02:53 Uhr durch, aber von der New York (!) Post, was zur Entlassung der Sportredaktion der Washington Post führte. Zusammengefasst hatte DC-Cowboy Arenas den beim Billigpoker „Boo Ray“ um 1000 Dollar ärmeren Verlierer Javaris Crattinton, einen jungen Dauerbank-Guard, erst ausgelacht, bevor es wegen weiteren 150000 Spielschulden zu Spinddrohungen und dann zum direkten Pistolenduell in der Teamkabine (!) kam.
Der Beschuldigte selbst reagierte ab Neujahr mit einer Twitter-Textwelle von einem Social Media-Tool, das er erst nutzen wollte, wenn der millionste User erreicht ist. Den bis dahin knapp 9000 LeserInnen schrieb er am Morgen der Medienbombe:

* i wake up this morning and seen i was the new JOHN WAYNE..lmao media is too funny

Eine neue Gefahrenstufe in der bisher krimifreien US-Sportgeschichte? Durchaus interessant auch vor dem Hintergrund des Schiri-Donaghy-Wettskandals. NBA-Commissioner Stern ließ „Agent Zero“ erst nach der Doppelpistolen-Geste vor dem Auswärtssieg bei den Sixers sperren, kurz vor seinem 28. Geburtstag, auf unbestimmte Zeit und ohne Honorar. Aber ein halbes 16-Millionen-Dollar-Jahresgehalt dürfte verschmerzen für die größte Dummheit einer Sportlerkarriere, die nun genug Zwangsurlaub und Besinnung bekommt für seine wohltätige Zero2Hero Foundation

Arenas Wizards Gunpoint

Der nach dem EM-Break zum Peace-Hippie frisierte Dirk Nowitzki ist der lachende Winner schon vor diesem Weekend. Sein Dreier zum 107-100 und seine 26 Punkte bei einem starken 42-23-Schlussviertel bescherten den wichtigen 112-103-Texas-Derbysieg gegen die San Antonio Spurs. Die Dallas Mavericks thronen mit 25-15 im Südwesten und nähern sich den im neuen Jahr auswärts sieglosen Champions Lakers (28-8), den die Mavs am Mittwoch, 13.01. empfangen. Im Osten verloren alle Top-Teams: Cavs (28-10), Celtic (25-9) und Magic (24-12), nun schon viermal hintereinander. Später (Sonntag 01:00 Uhr) der Southeast-Hit gegen die Hawks oder Superman Howard, InVincible, Jameer Nelson, JJ Reddick und Rashard Lewis gegen Joe Johnson, Mike Bibby, Josh Smith, Al Horford und Marcin Gortat. Ach ja: die Nets bei 3-33, die ihren Spielern übrigens Wettspiele während der Inlandflüge verboten haben. Der Negativrekord liegt bei 9-73, aufgestellt von Philadelphia 76ers 1971-72.

In Germany übertrug das DSF (bald Sport 1) vorhin ihr 17. Spiel live aus der BBL, ein müdes 68-59 von Titelfavorit Berlin (14-3) in Trier (7-10). In Vorfreude auf das Hagen-Spiel (6-10, Tabellenletzter???) morgen bei Meister Oldenburg (11-5) bohrte mich die Frage nach der aktuellen TV-Tabelle. So sahen und sehen die 24 Spiele aus:

10.10.09 Oldenburg – Bamberg
18.10.09 Berlin – Oldenburg
23.10.09 Braunschweig – Quakenbrück
25.10.09 Frankfurt – Bonn
30.10.09 Bonn – Berlin
01.11.09 Ludwigsburg – Oldenburg
07.11.09 Tübingen – Ludwigsburg
14.11.09 Ludwigsburg – Ulm
21.11.09 Frankfurt – Berlin
28.11.09 Quakenbrück – Berlin
05.12.09 Weißenfels – Braunschweig
11.12.09 Trier – Bonn
12.12.09 Braunschweig – Bamberg
18.12.09 Düsseldorf – Ludwigsburg
26.12.09 Berlin – Göttingen
08.01.10 Giessen – Frankfurt
09.01.10 Trier – Berlin
16.01.10 Frankfurt – Oldenburg
29.01.10 Oldenburg – Berlin
06.02.10 Frankfurt – Ulm
06.02.10 Quakenbrück – Braunschweig
13.02.10 Oldenburg – Bremerhaven
20.02.10 Berlin – Bonn
27.02.10 Bamberg – Frankfurt

Berlin 8
Frankfurt 6
Oldenburg 6
Braunschweig 4
Ludwigsburg 4
Bamberg 3
Bonn 3
Quakenbrück 3
Trier 2
Ulm 2
Bremerhaven 1
Düsseldorf 1
Giessen 1
Göttingen 1
Tübingen 1
Weißenfels 1
Hagen 0
Paderborn 0

Warum soviel Berlin? Warum so wenig Bonn, Bamberg oder Quakenbrück? Warum so wenig Göttingen oder Weißenfels? Warum noch nie Hagen? Passend zur eigenwilligen, sportlich unaktuellen Sendeplanung des Münchner Senders eine heutige Kommentatoren-Weisheit:

„Je größer die Entfernung, desto kleiner die Quote“

Für Phoenix also: Nur draußen statt mittendrin. Beschwerden und Tipps zur Programmoptimierung bitte an zuschauerredaktion@dsf.de…