BBL

Play Offs NBA & Euroleague & BBL

NBA Play Offs 2010


LeBron James did what legends do. After his Cavaliers got smoked on their home court by the Celtics in Game 2, with talk turning more toward his injured elbow and odds starting to swing in Boston’s favor in the eyes of some, LeBron set the record straight in last night’s Game 3. Boston never had a chance in front of their home crowd: LeBron outscored the Celtics by himself in the first quarter (21-17), on his way to a 38-point, 8-rebound, 7-assist effort while handing the Celtics their worst home playoff loss ever, a 29-point beating … Think about that.

(DIME May 7, 2010)

Die Entwicklung der Phoenix Suns ist die Cinderella-Story der NBA (neben den Geschichten der Thunder, Bucks und Grizzlies).
Vor der Saison von der Experten-Riege noch als Wackelkandidat für das Erreichen der Playoffs ausgemacht, hat sich die Mannschaft von Alvin Gentry mittlerweile zu einem soliden bis starken Team entwickelt, das in Kürze die Conference-Finals erreichen könnte.

(NBA Blog 07.05.10)

Das Ende der Loyalität?
Am Morgen nach dem erneuten Playoff-Aus der Dallas Mavericks ist nichts mehr wie es einmal war. Nach zwölf Jahren im Mavs-Jersey könnte Dirk Nowitzkis Zeit in Dallas zu Ende gehen. Steht sein Abschied bevor?
Als nach 48 Minuten Hoffnung und Bangen im AT&T Center zu San Antonio der Buzzer erklingt und 18.500 Zuschauer den Sensationssieg der Spurs in der ersten Runde der Playoffs 2010 feiern, bleibt Dirk Nowitzki nichts anderes übrig, als seinen Konkurrenten zu gratulieren.
Wieder einmal gingen er und seine Dallas Mavericks mit der optimalen Ausgangssituation eines zweiten Platzes in der Conference, dem Heimvorteil im Rücken und großen Erwartungen in eine Postseason und abermals stürzten alle Pläne, alle Erwartungen und Träume letztendlich doch nur wieder wie ein Kartenhaus in sich zusammen.

(crossover online 30.04.10)

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Euroleague Final Four 2010

Euroleague Final Four 2010 Paris

Euroleague Final Four Paris 2010

With one game left to play in its Euroleague season, Olympiacos has only to face the same old enemy that has dogged their exceptional 2009-10 season. No, BiE’s not talking about Barcelona here or even home-country rivals Panathinaikos, but rather a flu bug.

Olympiacos coach Panagiotis Giannakis today stated that, “After the game with Partizan, [Milos] Teodosic was suffering from a stomach flu. We hope that he is able to play and help us tomorrow.”
(Ball In Europe May 8, 2010)

>> Euroleague Final Four 2010

BBL Play Offs 2010

BBL Play Offs 2010

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Ach ja, nachträglich Herzlichen Glückwunsch BG Göttingen zur gewonnenen EuroChallenge – selbstredend auch für unseren vorzeitigen Klassenerhalt durch den BG-Sieg in Düsseldorf:

Wir bleiben drin (quod erat demonstrandum)

Phoenix Hagen Klassenerhalt
Nichtabstieg - aber welcher Roster 2011?
Grother letzter Dreierversuch
Matzes letzter...
Grothes letzter Dreiertreffer
...Dreier!!!
Grothes Abschied
Good Bye #9

BBL Season Stats 2009/10

Alle Neune…

09.10.2009 20:00 Giessen – Phoenix Hagen 77:83
18.10.2009 19:00 Phoenix Hagen – Ulm 76:75
21.11.2009 15:00 Phoenix Hagen – Düsseldorf 85:77
19.12.2009 20:00 Phoenix Hagen – Trier 79:77
26.12.2009 20:00 Phoenix Hagen – Braunschweig 95:85
02.01.2010 20:00 Phoenix Hagen – Giessen 68:65
20.03.2010 15:00 Düsseldorf – Phoenix Hagen 68:70
17.04.2010 20:00 Phoenix Hagen – Ludwigsburg 96:71
01.05.2010 19:55 Paderborn – Phoenix Hagen 78:85

MPG
Griffin 32:39
Jordan 32:34
Pryor 26:54
Turek 26:41
Kale 26:07

PPG
Griffin 13.2
Turek 12.9
Kale 11.8
Jordan 9.0
Pryor 8.8

2G%
Dreesen 100.0 %
Grothe 60.0 %
Turek 52.8 %
Kale 52.1 %
Kruel 52.1 %

3P%
Turek 42.9 %
McGee 40.0 %
Kristof 40.0 %
Pryor 39.3 %
Griffin 33.1 %

FG%
Turek 52.3 %
Kale 51.6%
Kruel 49.2 %
Fleetwood 42.5 %
Griffin 40.6 %

FT%
Griffin 83.5 %
Alijevas 77.8 %
Jordan 73.5 %
Pryor 72.9 %
Malte 71.4 %

RPG
Kale 7.0
Turek 6.7
Kruel 4.7
Jonusas 3.6
Fleetwood 3.1
Griffin 3.1
Pyror 3.1

APG
Jordan 5.1
Griffin 2.4
McGee 2.1
Kruel 1.7
Pryor 1.4

SPG
Pryor 1.1
Jonusas 0.9
Jordan 0.8
Griffin 0.7
Kale 0.7

EFF
Turek 14.3
Kale 12.8
Griffin 11.1
Kruel 9.5
Jordan 8.7

Ische in the building
Ische 3030 in the building...

Fotos: Michael Kleinrensing/derwesten.de & Jörg Laube/phoenix-hagen.de

Finals zum Feiern

Matze Karriereende

96-71-Kantersieg im letzten Heimspiel und Matze trifft seinen letzten Dreier. Besser konnte es nicht laufen, aber irgendwie war es die logische Belohnung für starke Leistungen der letzten Wochen. Ludwigsburg wurde schon zur Halbzeit mit 54-28 auseinandergenommen (26-12 Rebounds) und aus allen Playoff-Träumen geschossen, während die Niederlagen von Düsseldorf gegen Artland und Paderborn (wieder nur -4 beim MBC) Nichtabstiegsfeiern aufwärmten. In der letztmalig ausverkauften Miethalle herrschte wie im vulkanaschebedingten Flugverbot draußen eitel Sonnenschein, als am Ende der höchste Saisonsieg gefeiert wurde. Der Gameplan wurde abgerufen und das ganze Team bot tollen Basketball, allen voran der zuletzt disziplingesperrte Q Pryor (20 Punkte/4 Dreier/6 Rebounds/2 Blöcke), John Turek (18 Pts/12 Rbs), Chase Griffin (19 Pts/3 AS), Michael Hakim Jordan (12 Pts/6 AS) und Jonathan Kale (12 Pts/5 Rbs).
Eine Videobotschaft von Bundestrainer Bauermann und ein emotionales Gruppenfoto um das hallendachvererbte Trikot Nr. 9 rundeten den Abschied aus Hohenlimburg und von Matthias Grothe ab.

Alba Berlin im Eurocup-Finale

Das Sonnenwochenende endet mit Berliner Luft. Alba Berlin schlägt Bizkaia Bilbao sensationell mit 77-70. Mit dabei 70 unentwegte 26 Stunden-Busreise-Fans – persönlich begrüßt von Euroleague-Boss Bertomeu – gegen 7000 schwarzgekleidete Basken, die eine fast ständige Führung der gelb-blauen Hauptstädter mitansehen mussten. Cleveres Coaching von Split-Legende Luca Pavicevic, starkes Centerspiel von Adam Chubb (27 Pts/7 Rbs), eiskalte Dreier vom gehirnerschütteten Jenkins und dem krampfgeplagten McElroy lassen auf den ersten deutschen Europapokaltriumph seit 1995 (Alba im Korac-Cup) hoffen.
Dieses Eurocup-Finale gegen die lila Orangen aus Valencia (92-80 gegen Panellinios) mobilisierte nicht nur kurzentschlossene Alba-Fans, in der Nacht gen Baskenland loszufahren, sondern auch BBL-Geschäftsführer Pommer. Geteiltes Leid ist dann gemeinsame Freude. Für den deutschen Basketball wäre ein Pokalsieg gegen einen Top-Club der zweitbesten Liga der Welt Gold wert.
Live bei Eurosport 2 oder ab 21 Uhr im RBB-TV, auch im Internet-Stream.

Eurocup Finals & NBA Play Offs 2010

Eurocup Finals 2010 Vitoria

Heute abend gilt es für den deutschen Vereinsbasketball, zum ersten Mal tritt ein DBB-Club in den Eurocup-Finals an: Alba Berlin misst sich in der ehemaligen Viehmarkthalle der Fernando Buesa Arena in der baskisch autonomen Hauptstadt Vitoria aka Gasteiz mit den regionalen Helden von Bizkaia Bilbao (20:45 Uhr). Das erste Halbfinale bestreiten Valencia und Panellinios (18:00 Uhr). Eurosport 2 übertragt alle Spiele live, RBB Inforadio live und RBB Fernsehen das evtl. Finale mit Alba am Sonntag um 21:00 Uhr (Spiel um Platz 3 18:15). Außerdem senden das spanische ETB1 und das ukrainische TET, möglicherweise per Stream zu empfangen.
Alle Augen sind gerichtet auf Julius Jenkins und seine Hauptstädter, wenn sie auf MVP Marko Banic und die baskischen Newcomer (gegründet 2000, seit 2008 im Eurocup) treffen. Hitzige Atmosphäre und spannender Basketball ist garantiert.
Man darf auch gespannt sein, wieviele Berliner Fans trotz Eyjafjallajökull’s Vulkanaschenwolken (word) über Europas Flughäfen ihre Tickets zwischen 75 und 130 € nutzen können. Ein Bus sei unterwegs. Gute Reise und viel Erfolg!

Fernando Buesa Arena Vitoria

Bulls v Cavs lautet das erste Match (21:00 Uhr) der NBA Play Offs 2010. In den letzten Spielen Kanadas einziges Team der Raptors abgefangen, hofft ganz Chicago auf die Sensation gegen den klaren Champion-Favoriten um King James, Z & Shaq Attaq.
Bucks v Hawks (23:30)
Celtics v Heat (01:00)
Nuggets v Jazz (04:30)
Am Sonntag/Montag dann:
Lakers v Thunder
Magic v Bobcats
Trotz Platz 2 im Westen müssen die Nowitzki’s Mavs gleich gegen die Texas-Rivalen der Spurs ran.
Suns v Blazers

NBA Play Offs 2010

Das allerletzte Heimspiel

Phoenix Halle

Samstagabend wird es zwei Abschiede geben, mit dem lachenden und mit dem weinenden Auge: die kostspielige Ausweichhalle an der Färberstraße wird nach dem letzten BBL-Heimspiel gegen Ludwigsburg zurück an den Fitness-Vermieter gegeben. Für den mentalen Rettungsring gab es vorher noch eine Boxing Session. Bis dahin 5 Siege aus 16 Spielen bei nur zweimal ausverkauft (bzw. überfüllt) lassen spekulieren, ob das in der Ischelandhalle sportlich wie zuschauermäßig nicht besser geklappt hätte. Jedenfalls haben hier auch die Harlem Globetrotters gespielt. Vor dem großen Respekt für den Mammutumbau vieler ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer war die Organisation in Hohenlimburg in aller Enge echtes Teamwork, die „Phönix“-Pendelbusse wurden genutzt wie die Tankstelle vor der Einfahrt, Abendkasse wie Einlaß waren freundlich wie geschmeidig und die Getränkestände luden zum Verweilen im Innenhof ein. Nur die zwei Toilettencontainer und der zu geringe Steilgrad von den Zuchauerrängen lassen dann doch auf die langersehnte Rückkehr in die endlich renovierte Ische freuen – hoffentlich doch noch in der BBL, nachdem die Lizenz 2010/11 schon geritzt ist. Zu den Heimsiegen gegen Ulm, Düsseldorf, Trier, Braunschweig und Giessen kann gern noch die letzte Zugabe gegen Ludwigsburg (Tipoff 20 Uhr) kommen, die ihrerseits um letzte Playoff-Chancen kämpfen. Und wer die Vorort-Halle dann vermisst, kann sich das Panorama noch mal reinziehen.

„Es ist nicht so einfach, aber das wussten wir ja.”
(Phoenix-Geschäftsführer Herkelmann vor dem Hallenumbau 2009)

BBL-Aufsteiger Matthias Grothe

Diese Rückblicke wird auch Matthias Grothe haben, ganz besonders bis ins Jahr 2004, als aus der Konkursmasse von Brandt Hagen und der sportlichen Nähe von BG Hagen das kollektivere Zukunftsprojekt Phoenix Hagen entstand. Daß es damals überhaupt weiterging und mit dem recht fixen Wiederaufstieg in die Basketball-Bundesliga endete, ist eines der Sportmärchen, die nicht vielen widerfahren – außer im Film. Nicht jeder trainiert seinen Körper von 153 kg auf 110 hinunter und trifft im Spielverlauf ungemein effektive Dreipunktwürfe: Matze halt. Westfälisch bescheiden blieb seine Einsatzzeit von einem gut gezogenen Pils (135 Bundesliga-Minuten in 19 Spielen) mit 7 Dreiern aus 33 Punkten und 15 Rebounds. Aber zwischen 1998 und 2002 erreichte der Zweimetermann mit der damaligen 12 in 116 Spielen gleich dreimal die deutschen Playoffs bis ins Viertelfinale mit Brandt Hagen.
Eigentlich fehlen der Basketballstadt Hagen mehr würdige Memorabilia an ihre tolle Tradition. Was in den Jahrzehnten an Geschichte bei SSV, TSV und Brandt geschaffen wurde – und leider kaum mehr in Archiven aufzufinden ist und öffentlich gemacht wurde, wie es sein müsste – sollte bei Phoenix langfristig gepflegt werden. Wenn Kapitän Matthias Grothe kurz vor seinem 32. Geburtstag die aktiven Basketballstiefel an den Nagel hängt, sollte überlegt werden, ob sein Trikot mit der Nummer 9 nicht unter der neuen Hallendecke am Ischeland prangen sollte. Gefeiert retired quasi. Schon jetzt macht er als Jugend-Coach weiter, vielleicht bloggt er noch mal, aber diese Spielerkarriere macht ihm so schnell kein deutscher Basketballer nach. Und die Korbanlagen sind auch wieder sicher vor ihm. Eine weitere Hagener Legende geht. Danke, Matze ;)

Letztes Wort zum Film-Aufstieg in Hangtime:
„So eine Chance kriegst du nie wieder. Das ist Gold wert für Verein und Stadt.” Nur eins wäre anders, wenn Phoenix auch real den Aufstieg feiern könnte. „Dann wüsste ich, dass in den Flaschen keine Apfelschorle, sondern richtiges Bier”, sagt „Ha-Hu”: „Dafür müssten wir aber auch selber nachher saubermachen.”

HaHu Grothe

Fotos: Michael Kleinrensing/wp/derwesten